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Positionspapier: Theater muss Schule machen

Die bedeutendsten Theaterverbände im professionellen und nichtprofessionellen Bereich fordern gemeinsam, die Position des Theaters als Schulfach aufzuwerten und dafür entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies sei auch die Voraussetzung für eine gelingende Kooperationspraxis zwischen Schulen und außerschulischen Theatermacher/innen.
Unter anderem heißt es in dem Papier: „Damit alle Schüler*innen in allen Jahrgangsstufen die Möglichkeit erhalten, theatrale Erfahrungen zu machen, bedarf es analog zu anderen Schulfächern einer hochqualifizierten, professionellen Aus-, Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften für flächendeckenden Theaterunterricht in der Schule, geeigneter Fachräume und sinnvoller Zeitkontingente in den Stundentafeln. Erst unter diesen Rahmenvoraussetzungen können wünschenswerte Synergieeffekte in der Zusammenarbeit zwischen Theaterlehrer*innen und außerschulischen Theatermacher*innen – unter Berücksichtigung unterschiedlicher Kompetenzenund gegenseitiger Akzeptanz – bzw. zwischen Schulen und Theatern nachhaltig wirksam werden.“
Vorgelegt wurde das Positionspapier vom Bundesverband Theater in Schulen. Zu den Unterzeichnern gehörender Bundesverband Freie Darstellende Künste, der Deutsche Bühnenverein, der Rat für Darstellende Kunst und Tanz im Deutschen Kulturrat, die Dramaturgische Gesellschaft, die Gesellschaft für Theaterwissenschaft, das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (KJTZ), die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche Deutschland (ASSITEJ), der Bundesverband Theaterpädagogik (BuT), die Bundesarbeitsgemeinschaft Spiel & Theater und der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT).